Die Gehaltsstruktur der IT-Branche ist geprägt durch Dynamik und Veränderung. Ca. 35 % der Beschäftigten arbeiten in großen Unternehmen. Hier gelten in der Regel Tarifverträge. Diese definieren definiert ziemlich genau, was gearbeitet wird und wie viel verdient wird und welche Qualifikationen für die Tätigkeit notwendig sind.
Ca. 65 % der Beschäftigten der IT-Branche - die Mehrzahl - arbeiten in kleinen und mittleren Betrieben. Dort ist in der Regel kein Tarifvertrag vorhanden und somit ist das Aushandeln des Lohnes Sache jedes Einzelnen. Dabei passiert es gerade Beschäftigten, die erst in die Branche eingestiegen sind, häufig, dass sie weit unter dem durchschnittlichen Gehalt landen.
Deren Aufgabe wird nun erheblich erleichtert. Mit dem von der Fachgruppe IT/DV der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Initiative ICH BIN MEHR WERT vorgelegten Gehaltsindex können sich ratsuchende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun einen Überblick über Einkommen und Eingruppierungen verschaffen. Der Index basiert auf einer Untersuchung von zwei größeren und zehn kleineren Unternehmen der IT-Branche mit insgesamt ca. 70.000 Beschäftigten. Die Ergebnisse einer Metaanalyse bestehender Gehaltsvergleiche sind ebenfalls in das Ergebnis eingeflossen.
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