Newsletter vom 02.04.2010

Studie: Für notwendige Transformation der IT fehlen Mitarbeiter und Budgets
Die anhaltende Wirtschaftskrise hat für Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz den Handlungsdruck erhöht, IT-Ausgaben zu reduzieren und gleichzeitig den Geschäftsnutzen der IT zu erhöhen. Dazu setzen die Manager vor allem auf eine bessere Business Intelligence sowie CRM-Lösungen, um Wachstumsimpulse für den Unternehmensumsatz zu geben. Die Crux dabei: In den meisten Fällen verfügen die IT-Abteilungen nicht über genügend viele Mitarbeiter/-innen mit entsprechendem Know-how und ausreichende Budgets, um die wertsteigernden Maßnahmen zur notwendigen Transformation und Kostensenkung auch durchzuführen, so die A.T. Kearney Studie: „IT in Zeiten der Krise – und danach“. „Unternehmen erwarten von der IT die Quadratur des Kreises – einerseits sollen IT-Ausgaben reduziert, andererseits ihr Geschäftsnutzen erhöht werden“, fasst Dr. Marcus Eul, Partner bei A.T. Kearney im Bereich Strategisches IT-Management das wesentliche Ergebnis der Studie zusammen.

 

Internet wird intensiv für Kontaktpflege im Job genutzt
61 Prozent der erwerbstätigen Internetnutzer haben im Web bereits neue berufliche Kontakte geknüpft. Das hat eine repräsentative Umfrage der BITKOM ergeben. Ähnlich erfolgreich wird das Internet bei der Suche nach neuen Kunden eingesetzt. 55 Prozent der berufstätigen Internetnutzer geben an, dass sie per Internet neue Kunden gewonnen haben.

Google China leitet Nutzer nach Hongkong und stoppt Zensur
Im Streit mit der chinesischen Regierung um die Zensur von Suchergebnissen leitet Google die Nutzer von Google.cn jetzt in die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong um, gab das Unternehmen bekannt. Gleichzeitig wurde die Selbstzensur aufgrund der liberaleren Vorschriften in Hongkong beendet. "Wir sind uns allerdings bewusst, dass China unsere Services jederzeit blockieren kann", hieß es. Nun wollen auch der texanische PC-Hersteller Dell und Provider GoDaddy ihr China-Geschäft einstellen.
Was die Chinesen aktuell gerade zensieren, das zeigt Google auf neue spezielle Zensur-Seiten. Zurzeit betrifft es vor allem YouTube und Blogs.
http://www.google.com/prc/report.html#hl=en

 

Software AG will höhere Dividende ausschütten
Weil das Unternehmen im Geschäftsjahr 2009 ein Umsatzwachstum von 18 Prozent und eine Gewinnsteigerung um 22 Prozent hinlegte, sollen die Aktionäre eine höhere Dividende bekommen: 1,15 Euro (Vorjahr: 1,10 Euro) pro Aktie. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von 25 bis 30 Prozent. Dabei geht man in der Prognose von einer Steigerung des Gewinns nach Steuern zwischen 8 und 12 Prozent aus.

 

Social Media-Engagement kein Thema in Vorstellungsgesprächen
Von mehr als 4000 in einer Stepstone-Studie befragten Kandidaten in Deutschland sind bislang lediglich 11 Prozent in einem Vorstellungsgespräch auf ihre Daten in sozialen Netzwerken angesprochen worden. "Personaler in Unternehmen nutzen soziale Netzwerke ganz offensichtlich viel weniger als oft angenommen", so Wolfgang Bruhn, Vorstand der StepStone Deutschland AG.

 

KMUs nutzen Potenziale des Web-Auftritts nur ungenügend
Neun von zehn kleinen und mittelständischen Unternehmen präsentieren sich bereits mit eigener Website. Auch Zusatzfunktionen werden zunehmend eingesetzt: Jedes zweite Unternehmen sorgt durch Suchmasken für eine möglichst hohe Benutzerfreundlichkeit. Web 2.0-Anwendungen, wie Blogs oder Bewertungssysteme, haben bisher nur 13 Prozent integriert. Nachholbedarf besteht allerdings beim Thema Web-Controlling. Das ist ein Ergebnis der jährlichen Umfrage des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) zum Online-Nutzungsverhalten.

 

Systems-Nachfolger Discuss & Discover steht vor dem Aus
Die IT-Messe Discuss & Discover steht möglicherweise vor dem Aus: Die Messe München hat die Nachfolgeveranstaltung der Systems für dieses Jahr abgesagt und auf den Herbst 2011 verschoben. Die Discuss & Discover hatte im Herbst 2009 zum ersten Mal an Stelle der Systems stattgefunden, aber die Erwartungen nicht erfüllen können.

 

Prognose: PC-Geschäft wächst im zweistelligen Prozentbereich
Nach Einschätzung der Marktforscher von IDC ist die vom Krisenjahr 2009 verursachte Wachstumsdelle im weltweiten PC-Geschäft überwunden. So sollen die Verkaufszahlen 2010 um 12,6 Prozent steigen. Auf diesem Niveau soll der Markt auch bis 2014 weiter wachsen. Auf Grund des anhaltenden Preisverfalls rechnet IDG allerdings nur mit einem Umsatzzuwachs von etwa fünf Prozent, 2011 könnten es sieben Prozent werden. Das Umsatzniveau des Rekordjahres 2008 werde frühestens 2012 erreicht.

 

Datenschutz-Rüffel für SAP
Der Datenschutzbeauftragte Michael Ronellenfitsch kritisiert SAP, weil das Modul für die Personalverwaltung wichtige Datenschutz-Anforderungen nicht erfülle. So könne das Modul bestimmte Daten nicht löschen. Dies gelte etwa für Urlaubs- oder Krankheitsdaten, für die gesetzlich Löschfristen festgelegt seien.

 

SAP-Vorstände verdienen mehr
Europas führender Softwarekonzern SAP hat für seine Top-Manager 2009 über zehn Millionen Euro mehr an Vergütung ausgeschüttet als im Vorjahr. Léo Apotheker, der im Februar wegen massiver interner und externer Kritik als Vorstandschef das Handtuch geworfen hatte, war mit 6,7 Millionen Euro der Hauptverdiener. Den Anstieg der Jahreseinkommen begründete ein Sprecher des Walldorfer Konzerns damit, dass variable erfolgsabhängige Vergütungskomponenten angestiegen seien. Der Weltmarktführer für Unternehmenssoftware hatte 2009 zwar einen Gewinnrückgang von 2,2 Milliarden auf 2,0 Milliarden Euro verbucht, damit aber besser als erwartet abgeschnitten.
Insgesamt erhielt der Vorstand 34,9 Millionen Euro, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Geschäftsbericht für 2009 hervorgeht.

 

Apples iPad ist vergriffen
Das nennt man Hype: Die erste Auflage des iPad ist komplett vergriffen. Entsprechend hat Apple übers Wochenende den Liefertermin auf seiner Bestell-Website geändert. Seit gut zwei Wochen können Kunden in den USA das iPad bei Apple vorbestellen und entweder direkt in einem der Geschäfte abholen oder sich zuschicken lassen. Wie viele Geräte vorbestellt wurden ist nicht bekannt. Nach Schätzungen sind es 250.000.

 

Neue Strategie: Wie die Telekom künftig wachsen will
Die Telekom hat die neue Unternehmensstrategie Telekom 2.0 vorgestellt. Neue Geschäftsfelder sollen dem Konzern wieder zu Wachstum verhelfen. Content und Service statt dumb pipe ist Trumpf: Mit Investitionen in intelligente Netze, mit IT-Services sowie Internet- und Netzwerkdiensten will die Deutsche Telekom AG ihr Geschäft umbauen und den Umsatzschwund aus dem klassischen Kerngeschäft wett machen. Der Konzern plant unter anderem, seine Position im TV-Geschäft in Europa auszubauen sowie in Deutschland Marktführer im Pay-TV zu werden. Vor allem im mobilen Internet sieht der Konzern große Chancen für ein deutliches Umsatzwachstum. Bis 2015 will der Konzern aus diesen Bereichen eine Verdopplung des Umsatzes auf 30 Milliarden Euro erzielen. Mit mobilem Datenverkehr soll der Umsatz von knapp vier Milliarden Euro in 2009 auf rund sechs Milliarden Euro in 2012 und auf rund zehn Milliarden Euro in 2015 steigen.

 

Übernahmen: Deutscher Internet- und Telekom-Markt weiter unter Dampf
In der deutschen Telekommunikations- und Internetbranche wird sich die Konsolidierung des Marktes auch 2010 fortsetzen. Insbesondere der harte Wettbewerb zwischen den Festnetzbetreibern und Kabelgesellschaften, die um Telefon-, Internet- und Fernsehkunden gleichermaßen konkurrieren, dürfte zu weiteren Übernahmen und Fusionen führen, wie die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) in der Studie "M&A Insights - Telecoms Sector 2010" prognostiziert. Insgesamt stieg das Volumen der veröffentlichten Kapitalbeteiligungen, Übernahmen und Fusionen in Deutschland leicht auf 5,7 Milliarden Euro (2008: 5,6 Milliarden Euro). Ohne die Übernahme von Unitymedia (durch Liberty-Konzern des US-Medienmoguls John Malone) wäre der Transaktionswert jedoch dem europäischen Trend folgend stark gesunken. In der EMEA-Region brach das M&A-Volumen gegenüber 2008 um 55 Prozent auf rund 22,7 Milliarden Euro ein. Die absolute Zahl der Transaktionen sank dabei lediglich um zehn Prozent auf 365 Deals. Die von europäischen Internet- und Telekommunikationsunternehmen getätigten Transaktionen und Beteiligungen konzentrierten sich vor allem auf Ziele in Westeuropa (185 Transaktionen) und Osteuropa (113 Transaktionen).

 

Nur ein Viertel der Deutschen sind digitale Bürger
Nur für 26 Prozent der Deutschen sind digitale Medien ein fester Bestandteil des Alltags - obwohl fast 70 Prozent Online-Zugang haben. Zu diesem Ergebnis kommt die repräsentative Studie der Initiative D21 "Digitale Gesellschaft in Deutschland". Die Typologie zeigt auf, dass mit 35 Prozent digitalen Außenseitern und 30 Prozent Gelegenheitsnutzern eine deutliche Mehrheit der deutschen Bevölkerung entweder gar nicht oder nur bedingt an einer digitalen Gesellschaft teilhat.
- Die digitalen Außenseiter (35 Prozent Anteil an der Gesamtbevölkerung) sind die größte und gleichzeitig mit einem Durchschnittsalter von 62,4 Jahren die älteste Gruppe. Nur ein Viertel verfügt bei der digitalen Infrastruktur über eine Basisausstattung (Computer und Drucker). Kompetenzen im Umgang mit den digitalen Medien sind folglich kaum vorhanden. Selbst Begriffe wie E-Mail, Betriebssystem oder Homepage sind den digitalen Außenseitern weitgehend unbekannt und nur ein Fünftel der digitalen Außenseiter ist in der Lage, sich im Internet zu Recht zu finden.
- Die Gelegenheitsnutzer (30 Prozent) sind durchschnittlich 41,9 Jahre alt. Sie nehmen im Vergleich zu den digitalen Außenseitern zumindest teilweise am Geschehen in der digitalen Gesellschaft teil. 98 Prozent besitzen einen PC oder ein Notebook, drei Viertel bereits eine Digitalkamera.
- Der Berufsnutzer (9 Prozent) hat eine deutlich bessere digitale Infrastruktur an ihrem Arbeitsplatz und nutzt dementsprechend auch dort überdurchschnittlich das Internet. Hingegen ist die private Nutzung sogar leicht unterdurchschnittlich. Die Nutzungsvielfalt der Berufsnutzer beschränkt sich eher auf nützliche Anwendungen wie E-Mail oder Textverarbeitung.
- Die Trendnutzer (11 Prozent) besitzen die ganze Bandbreite an digitalen Geräten. Der Trend geht dabei klar zum Zweitcomputer.
- Die digitalen Profis (12 Prozent) besitzen eine sehr gute digitale Infrastruktur - nützliche Anwendungen, wie z.B. Online Shopping, Preisrecherche und Nachrichten lesen, stehen im Vordergrund.
- Die Digitale Avantgarde (3 Prozent) ist jung, hat ein eher geringes Einkommen und hat dabei eine hohe mobile und geschäftliche Internetnutzung. Neben der Arbeit ist daher auch das Freizeitverhalten oft von den digitalen Medien bestimmt.

 

Nestlé schaltet Facebook-Seite mit 750.000 Fans ab
Nestlé hat seine Fan-Seite bei Facebook überraschend eingestellt. Kurz zuvor schlug das kritische Remake eines Kitkat Videos von Greenpeace in der Blogsphäre ein wie eine Bombe. Die Kritik hatte sich an der Verwendung von Palmöl durch Nestle entzündet.
http://www.youtube.com/watch?v=VaJjPRwExO8&feature=player_embedded

 

EuGH verbietet Markennamen in Adwords-Anzeigen – manchmal
Google ist nicht verantwortlich, wenn ein Werbetreibender Adwords-Suchwortanzeigen mit fremden Marken triggert, so der Gerichtshof der Europäischen Union in einem Urteil. Verboten ist auch ein Markenname in einer SEM-Anzeige, wenn der Verbraucher getäuscht wird – sonst allerdings nicht (AZ C-236/08 bis C-238/08).

 

DSL: Fünf Gründe, warum jeder dritte Kunde wechseln will
Fast ein Drittel (30 Prozent) der DSL-Nutzer in Deutschland will den Anbieter wechseln, weitere 18 Prozent spielen mit dem Gedanken. Dieses Ergebnis hat eine bundesweite, empirische Untersuchung von Bestence zu Tage gefördert. Gründe sind der hohe Preis (44%), der Ärger mit dem Service durch wechselnde Ansprechpartner (27%), technische Probleme (27%), lange Bearbeitungszeiten (26%) und nicht erreichbare Hotline (21%).

 

Zwei Drittel aller Haushalte nutzen Ende 2010 Breitband
Die Zahl der Breitband-Anschlüsse in Deutschland steigt laut EITO weiter, in diesem Jahr um fast 9 Prozent auf 26,5 Millionen Haushalte. Damit werden zwei Drittel aller Haushalte einen schnellen Internet-Zugang nutzen. Bis Ende 2011 wird die Zahl der genutzten Breitband-Anschlüsse vorrausichtlich auf 28,5 Millionen steigen.

 

Studie: Web ist ein Ort für Hass und Terror
Das Web wird immer stärker zu einem Betätigungsfeld für rassistische und terroristische Aktivitäten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Simon Wiesenthal Centers mit dem Titel "Digital Terrorism and Hate 2010". Die Organisation fand 11.500 Sites, Foren und Netzwerke, die als hasserfüllt oder terroristisch eingestuft wurden - ein Anstieg um 20 Prozent im Vergleich zur Vorjahresstudie.

 

@-Zeichen wird zum Museumsstück
Das @-Zeichen ist in die Sammlung des renommierten Museum of Modern Art aufgenommen worden. Zur Begründung hieß es: "Die Wiederverwendung eines alten und auf der Tastatur vorhandenen Symbols, um ein funktionales Problem bei einer revolutionären Technologie zu lösen, ist ein Designvorgang von außerordentlicher Eleganz und Ökonomie."

 

Verkauf von Produkten ohne deutsche Betriebsanleitung irreführend
Der Verkauf von Produkten ohne deutsche Betriebsanleitung in Onlineshops ist nach einer aktuellen Entscheidung des Landgerichts Bochum (Az. I-17 O 159/09) im Rahmen eines einstweiligen Verfügungsverfahrens irreführend. Auch der Verzicht auf die Kennzeichnung nach § 7 ElektroG sei gleichzeitig ein Wettbewerbsverstoß.

 

Studie: Internet wird als soziales Medium immer wichtiger
Bereits neun Millionen Menschen (18 Prozent aller deutschen Internetnutzer) haben online einen neuen Partner gefunden. Mehr als jeder Dritte lernte neue Freunde übers Web kennen, während 57 Prozent der Internetnutzer bestehende alte Freundschaften auch online pflegen, so der BITKOM.

 

EU will europaweites Zensursula-Gesetz
Kommen die umstrittenen Internet-Sperren jetzt europaweit? EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström verlangt in der FAZ von allen Mitgliedstaaten, Netzblockaden gegen Kinderporno-Web-Seiten einzuführen. Mit einer neuen Richtlinie soll das Suchen und Betrachten solcher Seiten unter Strafe gestellt werden.

 

Stiftung Warentest bemängelt Datenschutz in sozialen Netzwerken
Stiftung Warentest hat sich als Hacker betätigt, um herauszubekommen, ob soziale Netzwerke die Daten ihrer Nutzer ausreichend gegen Angriffe von außen schützen. Der Test zeigt, dass acht von zehn getesteten Netzwerken deutliche oder erhebliche Schwachstellen beim Datenschutz aufweisen.

 

Internet Explorer 9 kommt mit HTML5-Unterstützung
Eine Vorabversion seines künftigen Browsers Internet Explorer 9 hat Microsoft auf seiner Entwicklerkonferenz MIX10 gezeigt. Zwei wesentliche Punkte: Zum einen unterstützt IE9 wesentliche Teile des kommenden HTML5-Standards, so zum Beispiel die Wiedergabe von Videos ohne Flash-Plugin. Zum anderen macht Microsoft einen Schnitt mit der Vergangenheit, so dass IE9 nicht mehr auf Systemen mit Windows XP laufen wird.
Entwickler, die schon jetzt Web-Anwendungen nach dem künftigen Standard HTML5 schreiben wollen, können jetzt auf die Version 1.0 des HTML5-Frameworks Sproutcore.com zugreifen. Dank HTML5 sollen sich Web-Apps im Browser wie Desktop-Anwendungen verhalten.

 

Urteil: Screen-Scraping ist legal
Das maschinelle Auslesen von Online-Datenbanken und die Weiterverarbeitung dieser Informationen sind nach einem Urteil des Landgerichts Hamburg legal. Danach darf Cheapticket weiterhin Screen-Scraping von Ryanair-Flugdaten betreiben. Ryanair hatte versucht, CheapTickets die Vermittlung von Ryanair-Flügen zu untersagen.

 

Betreiber von Computerkassen sollen GEZ-Gebühren zahlen
Händler, die Computerkassen betreiben, sollen künftig GEZ-Gebühren zahlen, weil damit der Empfang von Radio und Fernsehen über das Internet möglich sei. Dagegen wehrt sich die Steakhauskette Maredo vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf gegen den WDR.

 

Interesse an E-Books wächst rasant
Rund 2,9 Millionen Deutsche wollen sich in diesem Jahr ein digitales Buch kaufen, 32 Prozent mehr als 2009, so eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa.

 

Facebook überholt Google in den USA
Nach Zahlen des Webanalyse-Unternehmens Hitwise hat Facebook in den USA Google als die am häufigsten besuchte Website abgelöst: Das soziale Netzwerk kommt demnach derzeit auf rund 7,07 Prozent des Traffic, die Suchmaschine auf 7,03 Prozent.

 

BSI gibt Tipps für sicheren Umgang mit Social Networks
Auf der Webseite http://www.bsi-fuer-buerger.de/ klärt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in einem Brennpunkt über die Gefahren von sozialen Netzwerken auf und veröffentlicht Tipps. Dazu geben die Experten Hinweise, wie soziale Netzwerke sicher genutzt werden können. Die wichtigsten zehn Tipps im Überblick:
1. Seien Sie zurückhaltend mit der Preisgabe persönlicher Informationen!
2. Erkundigen Sie sich über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Bestimmungen zum Datenschutz des genutzten sozialen Netzwerks!
3. Seien Sie wählerisch bei Kontaktanfragen - Kriminelle "sammeln" Freunde, um Personen zu schaden!
4. Melden Sie "Cyberstalker", die Sie unaufgefordert und dauerhaft über das soziale Netzwerk kontaktieren!
5. Verwenden Sie für jede Internetanwendung, insbesondere auch wenn Sie in verschiedenen sozialen Netzwerken angemeldet sind, ein unterschiedliches und sicheres Passwort!
6. Geben Sie keine vertraulichen Informationen über Ihren Arbeitgeber und Ihre Arbeit preis!
7. Prüfen Sie kritisch, welche Rechte Sie den Betreibern sozialer Netzwerke an den von Ihnen eingestellten Bildern, Texten und Informationen einräumen!
8. Wenn Sie "zweifelhafte" Anfragen von Bekannten erhalten, erkundigen Sie sich außerhalb sozialer Netzwerke nach der Vertrauenswürdigkeit dieser Nachricht!
9. Klicken Sie nicht wahllos auf Links - Soziale Netzwerke werden verstärkt dazu genutzt, um Phishing zu betreiben!
10. Sprechen Sie mit Ihren Kindern über deren Aktivitäten in sozialen Netzwerken und klären Sie sie über die Gefahren auf!

 

Und da war noch:
Social Media besser als Sex
Glaubt man einer Studie des US-Shoppingportals Retrevo.com, dann zeigen immer mehr Nutzer von Sozialen Netzwerken ein Abhängigkeitsverhalten. Der Umfrage bei rund 1000 US-Bürgern zufolge checken angeblich 48 Prozent der Befragten auch Nachts Facebook und Twitter auf Updates und 11 Prozent der unter-25-Jährigen würden für eine Social-Media-Message sogar Sex unterbrechen.




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Norbert S., Paderborn
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