Türchen auf beim ICH-BIN-MEHR-WERT-Adventskalender
Die IT-Welt ist digital. Entweder Strom fließt oder Strom fließt nicht. Entweder es gibt Weihnachten oder es gibt Weihnachten nicht? Entweder es gibt einen Adventskalender oder eben nicht? Auf ich-bin-mehr-wert.de gibt es natürlich auch in diesem Jahr wieder einen Adventskalender. Lassen Sie sich in eine etwas mehr als binäre Weihnachtswelt entführen und spielen Sie mit. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlosen wir einen schicken i-Pod.
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Neues Konzept soll schwächelnde CeBIT retten
Der IT-Branchenverband BITKOM hat mit dem Veranstalter der CeBIT, der Deutschen Messe AG in Hannover, eine "Task Force" zur konzeptionellen Neuaufstellung der Leitmesse der IT-Branche gebildet, um der nachlassenden Anziehungskraft der weltgrößten Computermesse ein neues Konzept entgegen zu setzen. Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer wird in verschiedenen Medien mit dem Satz zitiert: "Wir haben die Reißleine gezogen."
Auch andere IT-Messen arbeiten am Konzept. Mehr Events und eine bessere Verzahnung von Messe und Entwicklerkonferenz GDC sind für die Gamescom 2010 geplant, wie die Kölner Messe mitteilt. Damit regiert der Veranstalter auf Auswertungen von Besucherumfragen.
Tarifabschluss bei IBM
Bei IBM gab es nach monatelangen Tarifverhandlungen ein Verhandlungsergebnis. Auf der Verhandlungsagenda standen das Renteneintrittsalter, Rentenregelungen bei Erwerbsminderung, die Ausbildung, die tariflichen Regelungen zur Pauschale Mehrarbeit, ein Zuschuss zur individuellen Altersvorsorge für Neueinstellungen ab dem 1. August 2009, die Altersteilzeit, die Mindestabsicherung, und ein Gehaltsabkommen für 2010. Insgesamt wurde ein umfangreiches Tarifpaket geschnürt, dass für die Beschäftigten in vielen Punkten sehr gute Ergebnisse beinhaltet. Mit einer gestärkten gewerkschaftlichen Basis konnte dieses Ergebnis erreicht werden, dessen Annahme noch von den ver.di Gremien beschlossen werden muss.
Zu den Ergebnissen zählt eine neue ATZ-Vereinbarung: Die IBM zahlt bei ATZ-Verträgen in Zukunft nach Wegfall der gesetzlichen Bezuschussung 25% Zuschuss, sowie im Durchschnitt bezogen auf ein Jahresgehalt zusätzlich 2,5% (Hälftelung GDP) sowie einen 50% Zuschuss bei der betrieblichen Altersversorgung. Schon jetzt wurde eine Gehaltssteigerung von 1,9% für den 1. Juli 2010 vereinbart.
Weitere Details unter
http://www.ich-bin-mehr-wert.com/startseite/aktionen/ibm/ibm_tarif_update/ibmnewsletter20091130/
Branche von Nachfrage nach E-Readern überrumpelt
Die Nachfrage nach E-Readern übertrifft alle Erwartungen und überrascht selbst die Hersteller. Aber während Amazon mit seinem Kindle Triumphe feiert, kämpft Konkurrent Barnes & Noble noch mit Startschwierigkeiten, berichtet Bigtrends.de.
Bertelsmann sieht keinen Grund für mehr Internetinvestitionen
Der Medienkonzern Bertelsmann will trotz des anhaltenden Strukturwandels in der Branche sein Engagement im Internet nicht ausweiten. Einem Bericht der Financial Times zufolge verteidigt Vorstandschef Hartmut Ostrowski die Zurückhaltung seines Unternehmens bei Online-Zukäufen so: "Ich möchte nicht wissen, welche Gelder wir hätten abschreiben müssen, wenn wir massiv ins Internet investiert hätten."
Aus dem ECommerce-Geschäft zieht sich Bertelsmann zurück: Die Thalia Holding GmbH übernimmt von der Bertelsmann-Tochter Reinhard Mohn GmbH fast alle Anteile an Buch.de, dem drittgrößten deutschen Online-Buchhändler. Bertelsmann behält lediglich zwei Prozent.
Welche Medien Jugendliche wie nutzen
Mehr als zwei Stunden täglich sind Jugendliche online. Dabei kommunizieren sie, kaufen ein, schauen Videos und suchen nach Informationen, hat eine aktuelle Studie ermittelt.
Im Alltag von Jugendlichen werden Fernseher und Internet in nahezu identischem Umfang genutzt. Und das, obwohl drei Viertel der 12- bis 19-Jährigen einen eigenen Computer und nur noch 60 Prozent ein eigenes Fernsehgerät haben. 90 Prozent sehen mindestens mehrmals pro Woche fern, ebenso häufig wird das Internet genutzt. Ihre tägliche Nutzungsdauer für das Fernsehen schätzen die Jugendlichen mit 137 Minuten sogar noch etwas höher ein als die Zeit, die sie mit dem Internet verbringen (134 Minuten). Zur Information über das aktuelle Zeitgeschehen, Bundespolitik, Sport und Stars bleibt das Fernsehen vor dem Internet Medium der ersten Wahl. "Es zeigt sich, dass Fernsehen und Internet weniger stark in Konkurrenz zueinander stehen, als gemeinhin angenommen wird. Das Fernsehen als Informationsmedium hat nach wie vor einen hohen Stellenwert", analysiert Thomas Langheinrich, Präsident der Landesanstalt für Kommunikation, die Ergebnisse der JIM-Studie 2009 des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest.
Zwar erfreuen sich die Videoportale großer Beliebtheit und werden von zwei Dritteln der 12- bis 19-Jährigen regelmäßig im Internet aufgesucht, nur ein Drittel sieht aber auch häufig Fernsehausschnitte im Internet an. Live oder zeitversetzt werden Fernsehinhalte nur von einer Minderheit aktiv aufgesucht und regelmäßig genutzt. Die eher passive Nutzung des vorstrukturierten Fernsehprogramms empfinden zwei Drittel als Vorteil. Die bevorzugte Informationsquelle beim Thema Musik ist das Internet, aber auch Informationen zu Ausbildung und Beruf, Computerspielen, Handy oder persönlichen Problemen werden vor allem online gesucht.
Verfassungsgericht bestätigt Verstoß gegen Menschenrechte durch Vorratsdatenspeicherung
Am Thema Vorratsdatenspeicherung scheiden sich seit Anbeginn die Geister. Vor allem Datenschützer gehen diesbezüglich fortwährend auf die Barrikaden. Nun hat das rumänische Verfassungsgericht Recht gesprochen, und das rumänische Gesetz zur sechsmonatigen Vorratsspeicherung aller Verbindungs-, Standort- und Internetzugangsdaten als verfassungswidrig verworfen.
Zur Begründung heißt es, durch das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung würden die in der Strafprozessordnung vorgesehenen Ausnahmen vom Fernmeldegeheimnis "zur Regel" gemacht. Wie Rumänien hat auch Deutschland die 2006 beschlossene EG-Richtlinie zur Vorratsspeicherung umgesetzt, der zufolge seit 2008 die Verbindungs-, Standort- und Internetzugangsdaten der gesamten Bevölkerung erfasst und für mindestens sechs Monate aufbewahrt werden. Patrick Breyer vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung fordert nun, die Bundesregierung müsse auf dieses Urteil reagieren und die verdachtslose Protokollierung des Kommunikationsverhaltens sofort stoppen. Außerdem solle die Regierung eine Initiative zur Aufhebung der EG-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung einleiten. Der Arbeitskreis hatte eine Massenklage beim Bundesverfassungsgericht initiiert, der sich rund 34.000 Bürger angeschlossen haben. Für den 15. Dezember hat das Bundesverfassungsgericht eine mündliche Verhandlung über das deutsche Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung anberaumt.
Studie: Games-Branche im Umbruch
Video- und Konsolenspiele waren bisher unangefochten die Umsatztreiber der digitalen Spiele-Industrie. Das hat sich nun erstmals verschoben. Massively Multiplayer Online Games (MMOG) und Spiele-Plattformen für Browser- und Casual-Games sind in diesem Jahr die großen Gewinner bei den Umsatzzahlen in der digitalen Spiele-Industrie. So lautet das Ergebnis des Fokusberichtes 'Online Spending & Payment Report' der Studie Today's Gamers 2009. Bereits 15 Prozent der in Europa für digitale Spiele oder innerhalb von Online-Games ausgegeben Jahresgesamtsumme entfällt auf diese beiden Genres. Investiert wird dabei hauptsächlich in monatliche Abonnements und virtuelle Währung.
Gehaltsstudie: Im Internet sahnen Onlinevermarkter ab
Laut einer Erhebung der Dwight Cribb Personalberatung liegen die Gehälter bei den deutschen Online-Vermarktern deutlich über dem Durchschnitt. Danach bewegen sich die Gesamtgehälter mit durchschnittlich 126.000 Euro im Jahr generell auf sehr hohem Niveau. Auffällig ist dabei die hohe Spannbreite zwischen Sales Managern ohne Führungsverantwortung und oberstem Führungslevel: Sie liegt zwischen 40.000 und 350.000 Euro. Der variable Anteil liegt bei zirka 30 Prozent - er nimmt mit Höhe des Gesamtgehalts deutlich zu. Selbst Vertriebsmitarbeiter ohne Personalverantwortung verdienen im Schnitt noch 73.000 Euro, womit sie deutlich über dem Branchenvergleich liegen.
Hilft aber nicht allen: Der Düsseldorfer Vermarkter IQ Media Marketing beispielsweise baut um und streicht dabei 30 Arbeitsplätze.
EProcurement-Umsatz steigt
Das Umsatzvolumen über elektronische Vertriebswege ist in Deutschland gestiegen. Diejenigen Unternehmen, die im Jahr 2008 Produkte oder Dienstleistungen über elektronische Netze veräußerten, erzielten auf diesem Wege bereits 39 Prozent ihres Gesamtumsatzes.
Im Jahr 2005 lag dieser Anteil noch bei 30 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt mit. Demgegenüber ist der Anteil der Unternehmen, die ihre Waren und Dienstleistungen auch über das Internet oder andere elektronische Netzwerke verkauften, mit rund 12 Prozent im Jahr 2008 seit 2005 auf einem gleichbleibenden Niveau geblieben.
Ostdeutschland holt beim ECommerce auf
Die neuen Bundesländer holen im deutschen E-Commerce auf. Ein leichtes Gefälle im Vergleich zu den alten Bundesländern ist jedoch noch zu beobachten, so die aktuellen E-Commerce-Reports 2009 der Deutsche Card Services. Auffällig ist außerdem, dass die aktivsten Kreditkartennutzer im deutschen E-Commerce allesamt aus Ballungsgebieten wie Berlin und München stammen. Die Zahlart giropay kommt vor allem in südlichen Bundesländern auf beachtliche Werte von mehr als 16 Prozent. Bei der Auflistung der kleinsten Chargeback-Quoten sind auf den ersten drei Rängen interessanterweise allesamt neue Bundesländer platziert.
BKA möchte gerne auch Internet-Telefonie überwachen
Der Präsident des Bundeskriminalamts, Jörg Zielke, hat auf der Herbsttagung der Behörde in Wiesbaden klarere rechtliche Grundlagen für die Überwachung von Gesprächen über die Internet-Telefonie (Voice-over-IP) zur Bekämpfung von Terrorismus und organisierter Kriminalität gefordert.
Phishing nimmt wieder zu
Phishing, das Abfischen von Zugangsdaten über gefälschte Webseiten, hat in den letzten Monaten enorm zugenommen. Ein Report der Anti-Phishing Working Group weist eine Steigerung gezählter Phishing-Seiten für den Erfassungszeitraum von Februar bis Juni 2009 um mehr als 120 Prozent aus. Auch interne Auswertungen von Web.de haben ergeben, dass sich die Anfragen von Nutzern, deren Daten missbräuchlich verwendet wurden, im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt haben
Apple dominiert den Mobile-Markt
Im Oktober gingen rund ein Drittel der weltweiten Seitenaufrufe (32,1 Prozent) per Handy von Apple-Geräten aus. Das geht aus einer aktuellen Studie des Werbedienstleisters AdMob hervor. Im Vergleich zum Vormonat ist das ein Zuwachs von sieben Prozentpunkten. Für seine Statistik wertet das Unternehmen aus, welche Geräte Nutzer verwenden, die auf die Anzeigen klicken. Bei den fürs Internet optimierten Smartphones erreichte Apple 50 Prozent Marktanteil. Nokias Marktanteil fiel im vergangenen Monat auf 19,6 Prozent aller Anfragen. Bei Smartphones erreichte Nokia nur noch 25 Prozent Marktanteil. Das Google-Betriebssystem Android kommt auf elf Prozent aller Seitenaufrufe. Die BlackBerry-Handys von Research in Motion (RIM) erreichten sieben Prozent. Windows Mobile ist mit zwei Prozent abgeschlagen.
Datenschützer wollen Google Analytics verbieten
Datenschützer von Bund und Ländern wollen Betreiber von Internetseiten, auch unter Androhung von Sanktionen, dazu bewegen, auf den Einsatz von Google Analytics zu verzichten. Nach ihrer Auffassung widerspricht der Einsatz des Tools deutschem Recht, da Nutzer keine Möglichkeit hätten, die Beobachtung durch Google abzulehnen.
Burda neuer Hauptaktionär von Xing
Die Wagniskapital-Firma von Xing-Gründer Lars Hinrichs, Cinco Capital, hat 25,1 der Anteile an Xing an die Burda Digital GmbH verkauft. Burda ist damit neuer Mehrheitseigner.
Freenet verkauft Strato an die Deutsche Telekom
Freenet verkauft seine Webhostingtochter Strato sowie die Strato Rechenzentrum AG an die Deutsche Telekom für 275 Millionen Euro. Das Unternehmen will sich auf Mobilfunk konzentrieren und die angehäuften Schulden abbauen. Andere Mitbieter wie Finanzinvestoren und United Internet haben das Nachsehen.
Studie: Schweinegrippe ist gut für E-Commerce
"Online-Kaufrausch zu Weihnachten: Angst vor Schweinegrippe gut für E-Commerce!", freut sich die PR-Agentur Medienarbeiten.de in einer Pressemitteilung zu einer Umfrage von Bücher.de. Ergebnis: Das Weihnachtsgeschenk-Kaufverhalten von 75% der online Befragten wird durch die Schweinegrippe in Richtung Internet beeinflusst.
Und da war noch: Zu viel nackte Haut: Apple entfernt Stern-App
Apple hat die App des Nachrichtenportals Stern.de aus seinem Angebot entfernt. Die Begründung: In dem Programm sei zu viel nackte Haut zu sehen gewesen. Konkret ging es um die Erotik-Galerie, die in der Stern-Applikation zu sehen war. Nach Presseberichten ruderte der IT-Konzern zurück. Mittlerweile ist die Software als Version 3.1 wieder im App Store erhältlich.