ver.di macht Druck – bundesweite ver.di Tarifkonferenz verabschiedet Resolution an die Arbeitgeberseite
Am 2. Februar fand eine bundesweite Tarifkonferenz in Fulda statt, auf der mehr als 150 ehren- und hauptamtliche ver.di - Kolleginnen und Kollegen die aktuelle Tarifrunde bei T-Systems diskutierten.
Auf der Konferenz wurde die Forderung nach einer Lohnerhöhung in Höhe von fünf Prozent mit Blick auf die guten IKT-Branchenaussichten noch einmal bekräftigt.
Die Arbeitgeber haben bis dato kein Angebot unterbreitet.
„Statt absurdes Argumentationstheater zu veranstalten, sollten sich die Arbeitgeber besser an die ausgestreckte Hand von Herrn Sattelberger (Arbeitsdirektor Deutsche Telekom AG, Anmerkung Redaktion) erinnern, mit der dieser zu einer verbesserten ‚Verständigungskultur‘ aufrief.“, kommentierte der Verhandlungsführer der Arbeitnehmerseite, Lothar Schröder (Mitglied im ver.di Bundesvorstand).
„Tarifverhandlungen sind keine kollektive Bettelei!“, stellte auch Michael Halberstadt (Bereichsleiter Tarifpolitik Grundsatz) klar: „Wir haben einen klaren Auftrag der Mitglieder für diese Tarifrunde.“
Am Ende der Konferenz verabschiedeten die Konferenzteilnehmer/innen einstimmig eine Resolution an die Arbeitgeberseite. Darin heißt es: „Wir appellieren an die T-Systems-Geschäftsführung, wertschätzend mit den Menschen und ihrer Arbeit umzugehen – jetzt muss ein faires Angebot auf den Tisch!“
Die Verhandlungsrunde am 16./17.Februar ist die letzte Chance, ein Ergebnis am Verhandlungstisch zu erzielen.