Am 27. Januar wurden die Tarifverhandlungen für die T-Systems Gesellschaften International, GEI, MMS, IDS und RSS in Berlin von der Gewerkschaft ver.di am zweiten Verhandlungstag unterbrochen. Trotz mehrfacher Aufforderungen hatte die Arbeitgeberseite kein Angebot vorgelegt.
"Ohne ernsthaften Einigungswillen der Arbeitgeberseite machen Verhandlungen keinen Sinn." kommentierte Michael Jäkel, Mitglied der ver.di Verhandlungskommission. "Mit der Weigerung, ein faires Angebot vorzulegen, ignoriert der Arbeitgeber, dass die Beschäftigten von T-Systems maßgeblich zur Produktivitätssteigerung in 2009 beigetragen haben. Wir fordern die Arbeitgeberseite auf, diesen Kurs der Geringschätzung zu verlassen."
ver.di hält an der Forderung nach einer Lohnerhöhung um fünf Prozent fest. Die Verhandlungen gehen am 16. und 17. Februar in die letzte Runde.